Edward Ananian-Cooper

© Sarah Frechette

Edward Ananian-Cooper stammt aus Australien und hat Masterstudiengänge in Orchester- und Chorleitung an der Sibelius Akademie in Helsinki absolviert. Dort belegte er Kurse bei Leif Segerstam, Atso Almila, Markus Lehtinen und Matti Hyökki. An der Züricher Hochschule der Künste studierte er ein Semester bei Johannes Schlaefli.

Er vertiefte seine künstlerische Ausbildung in Meisterklassen bei Sir Roger Norrington, Herbert Blomstedt, Jukka-Pekka Saraste, Oliver Knussen, Hannu Lintu, Osmo Vänskä und Christopher Seaman, u. a. mit dem Finnischen Radio Symphonie Orchester, Pori Sinfonietta (Finnland), Auckland Philharmonia (Neuseeland) und dem Tasmanian Symphony Orchestra (Australien).

Als Chorleiter arbeitete Ananian-Cooper in Finnland, Dänemark, Australien, Österreich und Deutschland. 2017 gewann er den zweiten Preis beim Nordeuropäischen Chordirigierwettbewerb in Dänemark und wurde daraufhin zum regelmäßigen Gastdirigenten des Dänischen Radio-Konzertchors ernannt. In Finnland war er unter anderem künstlerischer Leiter des Jubilate Kammerchors und des Helsinki Universitätssingvereins. Seit 2018 leitet er den Kammerchor Consortium musicum Berlin.

Darüber hinaus ist Edward Ananian-Cooper als Opern- und Oratoriendirigent gefragt. Zu seinem Repertoire gehören zeitgenössische Erstaufführungen wie Kalevi Ahos „Frida y Diego“ und Paolo Rosatos „Lars Cleen“ sowie barocke Bühnenwerke wie die Monteverdi Trilogie (Orfeo, Ulisses & Poppea), Mozarts „Zauberflöte“ und Händels „Theodora“. In Berlin feierte er sein Debut mit Purcells „Dido & Aeneas“. Darüber hinaus leitete er Händels „Messiah“, Haydns „Nelson-Messe“ und Beethovens „Messe C-Dur“. Er ist Gründer und künstlerischer Leiter der Barockoperngesellschaft „Orpheus‘ Muses“ in Helsinki und der Barockgruppe „Q-Ensemble“ in Berlin.

In Finnland arbeitete er mit dem Turku Philharmonic Orchestra, dem Oulu Symphony Orchestra, dem Wegelius Streichorchester, dem Finnischen Barockorchester STORIA und dem NYKY Ensemble für zeitgenössische Musik. Darüber hinaus dirigierte er die Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz, das Janácek Philharmonic Orchestra (Tschechien), die Jyväskylä Sinfonia (Finnland), das Opernorchester Plzen (Tschechien) und das Ruse Philharmonic Orchestra (Bulgarien).

Edward Ananian-Cooper spielte lange Zeit Violine und Klavier, und er ist auch ein erfahrener Chorsänger. Er begann mit 8 Jahren als Sopran im Domchor in Adelaide, und in den letzten Jahren hat er unter anderem im Arnold Schönberg Chor in Wien, im Mogens Dahl Kammerchor in Kopenhagen, im Helsinki Kammerchor und im English Vocal Consort of Helsinki gesungen.